Panzerkreuzer Aurora, das schwimmende Museum von St. Petersburg

 

Sankt Petersburg ist seit Jahrhunderten eine der bedeutsamsten osteuropäischen Städte und damit ein sehr geschichtsträchtiger Ort. Wer der Metropole heute einen Besuch abstattet, merkt dies nicht nur an den wunderschönen, prunkvollen Gebäuden und Palästen, welche das Stadtbild prägen, sondern auch an dem außerordentlich großen kulturellen Angebot. Über 100 Museen finden sich in der Stadt, am bekanntesten sind sicherlich die Eremitage und der Katharinen-Palast, doch es gibt noch viele weitere sehr sehenswerte Museen, die Sie sich bei einem Besuch in St. Petersburg nicht entgehen lassen sollten. Ein ganz besonders außergewöhnliches Museum befindet sich tatsächlich auf einem Schiff, welches auf den Wassern der Newa im Sankt Petersburger Stadtzentrum liegt. Der Panzerkreuzer Aurora ist ein ehemaliges Kriegsschiff der Kaiserlichen russischen Marine.

Ein Schiff voller Geschichte

Kurz nach Beginn des 20. Jahrhunderts war der Panzerkreuzer Aurora nach einem mehrjährigen Bau fertiggestellt und begann im Jahr 1903 seinen Dienst in der russischen Armee. Im Laufe der Jahrzehnte spielte es in der russischen Geschichte immer wieder eine wichtige Rolle. Die Aurora wurde sowohl im ersten und zweiten Weltkrieg als auch im russisch-japanischen Krieg um 1905 und in der Oktoberrevolution eingesetzt. Nach dieser Zeit wurde der Panzerkreuzer Aurora noch zeitweilig Ausbildungsschiff der Marine genutzt und steht seit 1960 unter Denkmalschutz. Um dieses geschichtsträchtige Schiff noch für viele Generationen zu erhalten und es vor Korosionsschäden zu schützen, wird es immer wieder aufwändig restauriert.

Beeindruckende Ausmaße

In Zeiten riesiger Kreuzfahrtschiffe mit denen auch die meisten unserer Gäste in Sankt Petersburg anlegen ist der Panzerkreuzer Aurora möglicherweise nicht das größte Schiff, welches Sie jemals gesehen haben, dennoch sind seine Maße ganz besonders beeindruckend, wenn man bedenkt, dass der Bau des Schiffes schon zum Ende des 19. Jahrhunderts begann und das Schiff seit mittlerweile über 115 Jahren durch russische Gewässer fährt. Zudem ist ein Kriegsschiff natürlich von seiner ganzen Konstruktion her absolut nicht mit einem für den Tourismus erbauten Kreuzfahrtschiff zu vergleichen. Mit einer Länge von über 125 Metern und einer Maschinenleistung von 13.000 PS bot es damals einer Besatzung von bis zu 578 Mann Platz und war damit eine ernstzunehmende, wichtige Waffe in Russlands militärischen Einsätzen.

Panzerkreuzer Aurora heute

Natürlich ist bereits die Besichtigung des Schiffes an sich, seiner Konstruktion und des Panzers einen Besuch wert. Das Museum bietet jedoch noch viel mehr. Als Museum der Kriegsflotte stellt es viele interessante und interaktive Ausstellungsstücke zur Schau, welche nicht nur die Geschichte der Aurora selbst, sondern auch die der russischen Marine erzählen.

Statten Sie dem Panzerkreuzer Aurora mit uns zusammen einen Besuch ab

Sankt Petersburgs schwimmendes Museum ist sicherlich für alle einen Besuch wert, die sich für die russische Militärgeschichte interessieren und gerne einmal selbst das Gefühl erleben möchten, sich auf einem solch großen Kriegsschiff zu befinden. Wenn Sie St. Petersburg gemeinsam mit Reisetreff Petersburg besuchen möchten, planen wir Ihren Aufenthalt gerne genau nach Ihren Wünschen. Wenn Sie sich für einen Besuch des Panzerkreuzers Aurora oder eines anderen Museums interessieren, organisieren wir vorab die Eintrittskarten. Sie brauchen sich dann um nichts mehr zu kümmern, können sich gemütlich von uns von ihrem Schiff abholen lassen und kommen ohne Wartezeiten in die Museen. Sprechen Sie uns gerne für individuell geplante Stadttouren an.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. auf Befehl des Petrograder Militarrevolutionaren Komitees in die Nahe der Nikolai-Brucke verholt, um die reibungslose Verlegung von Abteilungen der Roten Garde von der Wassiljewski-Insel ins Stadtzentrum von Sankt-Petersburg zu gewahrleisten. Am Abend des 25. Oktobers gab die mit einem Platzpatronenschuss aus der Bugkanone das Signal fur den Sturm auf das Winterpalais, den Sitz der Provisorischen Regierung in Sankt Petersburg, durch die Bolschewiki. Der Sturm gilt als Beginn der russischen Oktoberrevolution .

Schreibe einen Kommentar