Die Eremitage in St. Petersburg

Die Eremitage in St. Petersburg

Wer nach St. Petersburg reist, hat einen Besuch der Eremitage in viele Fällen bereits fest eingeplant. Als eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten St. Petersburgs lockt diese bedeutsame Kunstausstellung jedes Jahr unzählige Touristen in die Stadt. Im 18. Jahrhundert von der russischen Kaiserin Katharina der Großen durch einen Kauf von 1000 Bildern gegründet, ist die Eremitage seither stetig gewachsen. Direkt am Ufer der Newa gelegen, ist sie eines der größten Museen der Welt und gehört zusammen mit der Sankt Petersburger Innenstadt zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Eremitage ist so groß, dass sie aus einem ganzen Komplex besteht, welcher aus 5 Haupt- und mehreren kleinen Nebengebäuden besteht. Am bekanntesten ist wohl der prunkvolle Winterpalast, seinerzeit Hauptresidenz der russischen Zaren.

Was gibt es in der Eremitage zu sehen?

Zu behaupten, dass in den Ausstellungen der Eremitage für jeden Geschmack etwas dabei ist, wäre wohl nicht übertrieben. In 350 Sälen sind über 65.000 Ausstellungsstücke zu bewundern, zahllose dauerhafte Exponate werden durch wechselnde Ausstellungen ergänzt. In den Archiven des Museums befinden sich über 3 Millionen Objekte.

Zu sehen gibt es Kunst und historische Fundstücke aus nahezu jeder Epoche. Bewundert werden können Werke der namhaftesten Künstler der Geschichte wie Da Vinci, Picasso, Monet, Michelangelo, Rembrandt, Rubens und Van Goch. Außerdem gibt es spezielle archäologische Sammlungen, welche unter anderem bedeutsame Fundstücke aus der römischen oder asiatischen Kultur zeigen. Hier finden Sie auch die größte Ausstellung über die Hunnen, während die Schatzkammer die Geschichte des Goldschmiedehandwerks seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. zeigt.  Auch gibt es spezielle Ausstellungen, die sich auf russische Kunst fokussieren, hier können auch einige der weltberühmten Fabergé-Eier besichtigt werden, ebenso gibt es eine Sonderausstellung zur Oktoberrevolution.

Wissenswertes und Kurioses

Die Eremitage ist das ganze Jahr über sehr gut besucht, im Sommer während der weißen Nächte kann der Andrang noch einmal wachsen, da in diesen Tagen besonders viele Touristen nach Sankt Petersburg reisen. Im Jahr 2016 verzeichnete die Eremitage über 4 Millionen Besucher.

Wenn Sie die Augen aufhalten, können Sie bei Ihrem Besuch in der Eremitage vielleicht die eine oder andere Katze entdecken. Tatsächlich leben dort um die 70 der Vierbeiner. Dies hat schon seit Mitte des 18. Jahrhunderts Tradition. Damals veranlasste die Zarin persönlich, dass in der Eremitage Katzen zu leben haben, da diese ein besonders guter Schutz vor Mäusen und Ratten waren, welche sonst möglicherweise die Kunstwerke beschädigt hätten. Auch wenn es heute keine Nagetiere mehr in der Eremitage gibt, durften die Katzen bleiben und schlafen vor allem auf den warmen Heizungsrohren in den Kellergebäuden, wo sie auch vom Personal der Eremitage gefüttert werden.

Ihr Besuch in der Eremitage

Wenn Sie die Eremitage mit uns im Rahmen einer individuell geplanten Reise oder einer Kleingruppenreise besuchen wollen, brauchen Sie sich um nichts zu kümmern. Wir organisieren die Eintrittskarten, sodass Sie direkt ohne Wartezeit an den Kassen eingelassen werden. Möchten Sie sich vorab genauer über die Ausstellungen der Eremitage informieren, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf die offizielle Homepage. Dort können Sie sich einen genaueren Überblick über die einzelnen Ausstellungen verschaffen und schauen, was Sie besonders interessiert. An nur einem Tag alle 60.000 Ausstellungsobjekte zu sehen ist ein sportliches Vorhaben, viele kommen lieber mehrmals und lassen sich dafür mehr Zeit oder konzentrieren sich besonders auf die Ausstellungen, die für sie am interessantesten sind. Bei Fragen zu ihrem individuell geplanten Besuch der Eremitage sind wir gerne für Sie da!


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